BIOREF-Kontrollseren bestehen aus humanen Seren, welche mit diversen Analyten angereichert werden. Diese Kontrollseren werden im medizinischen Diagnostiklabor sowohl zur internen Qualitätssicherung als auch zur externen Qualitätssicherung (Ringversuche) eingesetzt.
Im Falle der internen Qualitätssicherung werden die Kontrollseren bei medizinisch-diagnostischen Analysen von Patientenseren wie eine Patientenprobe mitgeführt, um die Richtigkeit und die Präzision der durchgeführten Analysen an Hand einer der Kontrolle beigegebenen Zielwertliste zu überprüfen.
Eigenschaften von BIOREF-Kontrollseren
hohe Stabilität
Die Stabilität der meisten Analyte der BIOREF-Flüssigkontrollen
liegt bei 4°C-Lagerung bei mindestens 6 Monaten.patientennahe Zusammensetzung
Die Kontrollen bestehen zu praktisch 100 % aus humanem
Serum, welches mit möglichst nativen Antigenen angereichert
wird. Die Kontrollseren sind damit Patientenseren sehr ähnlich.einfache Handhabung
Alle Kontrollen sind flüssig, ein Rekonstituieren ist nicht erforderlich.wirtschaftliche Handhabung
Durch die flüssige Beschaffenheit und die lange Stabilität ist
kein Rekonstituieren und i.d.R. auch kein Portionieren erforderlich.
Das Kontrollmaterial wird daher effizienter genutzt.minimierte Fehleranfälligkeit
Auf Grund der flüssigen Beschaffenheit können die Kontrollen direkt
pipettiert werden. Fehler, wie sie beim Rekonstituieren auftreten
können, sind somit ausgeschlossen.mehrere Konzentrationsbereiche
BIOREF-Kontrollen werden in normalen und in pathologischen
Konzentrationsbereichen angeboten. Damit ist eine Kontrolle in den
wesentlichen klinischen Entscheidungsbereichen gegeben.breites Analytspektrum
BIOREF bietet Kontrollseren für folgende Analytbereiche an:
Tumormarker
Infarktmarker
Hormone & Medikamente
Plasmaproteinegeeignet für die Richtigkeitskontrolle
Jedem Kontrollserum sind Zielwertlisten beigefügt.alle BIOREF-Kontrollseren tragen das CE-Kennzeichen.
Die Durchführung von Qualitätssicherungsmaßnahmen im Diagnostiklabor sind in Deutschland geregelt im Medizinproduktegesetz und einer entsprechenden Richtlinie der Bundesärztekammer (Richtlinien der Bundesärztekammer). Auf internationaler Ebene hat z.B. die EGTM (European Group on Tumor Markers) Empfehlungen zur Qualitätskontrolle erstellt (Quality requirements and control - EGTM recommendations).
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